Jetzt umsteigen auf erneuerbare Energieträger mit Förderungen von Bund, Land und Gemeinde
Auf dem Weg Österreichs hin zur Klimaneutralität befinden sich noch 60.000 Ölheizungen – davon auch etliche in Judenburg. Wer sich von seiner mit Öl, Gas oder Strom betriebenen Heizung trennen und auf ein nachhaltiges Heizungssystem umsteigen möchte, kann jetzt von hohen Förderungen profitieren.
Bundesförderungen: Raus aus dem Öl, Thermische Sanierung, Klimafonds
Der Bund setzt seine Förderungsaktion „raus aus Öl“ für Betriebe und Private fort und fördert den Tausch von fossilen Heizungssystemen (Öl, Gas, Kohle/Koks-Allesbrenner und strombetriebene Nacht- oder Direktspeicheröfen) gegen hocheffiziente Nah-/Fernwärme, Holzzentralheizungsgeräte oder Wärmepumpen mit 30 % der Investitionskosten, mit einer Obergrenze von maximal 5.000 €. Dabei gelten spezielle Bedingungen, die auf www.raus-aus-oel.at nachzulesen sind.
Daneben gibt es noch Förderungen aus dem Klimafonds für den Tausch alter Holzheizungsanlagen (800 €) und die Installation von Pelletskaminöfen (500 €), thermische Mustersanierungen, thermische Solaranlagen, PV-Anlagen und Fernwärmeanschlüsse. Der Begriff „thermische Sanierung“ ist sehr weit gefasst und umfasst beispielsweise auch extensive Dachbegrünungen. Ein Blick auf die Förderrichtlinien lohnt sich daher. Die Förderungen sind allerdings oft von speziellen Bedingungen abhängig.
www.klimafonds.gv.at, www.umweltfoerderung.at
Bundesförderungen können mit weiteren Förderungen von Land und Gemeinde kombiniert werden, es kann aber nur jeweils eine Bundesförderung pro Maßnahme in Anspruch genommen werden.
Förderungen des Landes Steiermark
Auch das Land Steiermark unterstützt die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energie am Gesamtenergieeinsatz der Steiermark mit Förderungen. Gefördert werden Wärmepumpen, Scheitholzgebläse- und Kombikessel, Pellets- und Hackschnitzelkessel, Solarthermische Anlagen und Fernwärmeanschlüsse unter dem Titel „Ökoförderungen“ sowie Sanierungsmaßnahmen. Näheres auf www.ich-tus.steiermark.at unter Info & Beratung > Förderungen.
Förderungen der Stadtgemeinde Judenburg
Erklärtes Ziel der Stadtgemeinde Judenburg ist es, CO2-Emissionen und Energieverbrauch der Stadt zu senken und bis 2050 den Anteil der erneuerbaren Energieträger so weit auszubauen, dass die Menge des verbrauchten Stroms erneuerbar produziert wird. Die e5- und Klimabündnis-Gemeinde fördert daher die Durchführung von Wärmedämmmaßnahmen, die Errichtung von thermischen Solaranlagen und Photovoltaikanlagen, den Einbau von Biomasseheizungen sowie die Anschaffung von E-Bikes (für Menschen über 60). Richtlinien und Einreichformulare sind zu finden auf www.judenburg.at unter Umweltschutz > Förderungen.
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Wärmedämmung
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Thermische Solaranlagen Neuanlagen oder Erweiterungen bestehender Anlagen: 50 € pro m², maximal 1.000 € |
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Biomasseheizung Scheitholzgebläsekessel, Pellets-Etagenheizungen: 25% der Nettokosten, maximal 400 € Pellets- oder Hackschnitzel-Zentralheizungsanlagen: 25% der Nettokosten, maximal 600 € |
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PV Anlagen (mind. 2 kWp): 50 € pro kWp, maximal 500 € |
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e-Bike-Förderung für Menschen über 60 und mit Behinderung: 50 € |
Förderberatung und Einreichung
Achtung: Bundes- und Landesförderungen sind VOR der Durchführung der Maßnahme zu beantragen, Gemeindeförderungen danach.
Um sich einen Überblick über die unterschiedlichen Förderungen von Land und Bund zu verschaffen, wendet man sich am besten an die Energieagentur Obersteiermark als akkreditierte Beratungs- und Einreichstelle.


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Di, Mi u. Fr: 8:00 - 12:00 Uhr
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